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Donnerstag, 4. Februar 2016

Mini-Upcycling: Kosmetiktücher


Ich nehme an, dass jeder von uns so eine Liste hat.
Ihr wisst schon, die mit Dingen, die wir UNBEDINGT mal nähen, basteln, werkeln wollen.
Manche schreiben sie auf, andere sammeln auf Pinterest und einige haben sie auch einfach nur im Kopf. 
(Ich habe übrigens alle drei … was manchmal echt problematisch ist …)
Es ist ständig Bewegung in diesen Listen! 
Immer wieder kommt etwas dazu, Prioritäten verschieben sich, manchmal wird auch etwas gestrichen.

Und was für ein Glück, wenn dann tatsächlich ein länger angedachtes Projekt Realität wird!



Das, was ich Euch heute zeige, ist so ein Teil von der Liste.

Allerdings steht es da noch gar nicht so lange (.. auf die Liste in meinem Kopf übrigens ...)  Vielleicht 3 Wochen? Es schob sich rasant als Neuzugang unter die TOP 10. Und dann passte es einfach: Material war da, Bedarf war da und etwas unerwartete freie Zeit von ca. 40 Minuten:  Tschacka!

Und nun bin ich stolze Besitzerin von 10 herrlich weichen Abschminktüchern in zartem Rosa.




Und das Beste daran:  Etwas Vorhandenes wurde genutzt (Kopfkissen einer Biberbettwäsche) und Müll wird künftig eingespart, weil ich sie immer wieder und wieder waschen kann. Die schmutzigen Tücher kommen einfach mit zu den Handtüchern in die Waschmaschine.




Sie sind schnell gemacht: Biberbettwäsche in Quadrate schneiden, immer zwei Quadrate so übereinander legen, dass jeweils die flauschige Seite außen ist, dann rundherum mit einem kleinen Zick-Zack-Stich der Nähmaschine  oder mit der Overlock versäubern.


Griffbereit stehen sie nun am Waschbecken in einer Glasdose vom Recyclinghof.

Vielen Dank an Maria (Widerstandistzweckmäßig) für die Inspiration zu diesem kleinen, feinen Projekt. bei ihr gibt es übrigens auch eine monatliche Linkparty, in die ich mich einreihen werde:


Logo-EiNaB

Und weil ich diese Tücher ganz für mich allein gemacht habe, schicke ich sie auch zum heutigen RUMS.





 

Dienstag, 2. Februar 2016

Der Hobbit auf der Vase



Es ist schon eine halbe Ewigkeit her, da habe ich für meinen Mann eine kleine Schale mit Motiven aus dem Film "Der Herr der Ringe" geschnitzt. Naja, geschnitzt ist natürlich nicht ganz richtig. Ich habe mit einem einfachen, elektrischen Gravierstift der Marke Proxon Glas graviert.  (Das Ergebnis könnt Ihr hier sehen.)

Diese Schale wird hier sehr in Ehren gehalten!

Und nachdem Peter Jackson nun auch den Hobbit verfilmt hatte, kam die berechtigte Frage auf "Wann bekomme ich eine Schale mit dem Hobbit?".  Ein passendes Motiv fand sich in einem der Bücher zum Film, eine schlichte Glasvase fand ich bei Depot und so konnte es losgehen!

Das Motiv wird dazu per Kopierer auf die gewünschte Größe kopiert, mit Tesa innen an das Glas geklebt und von außen mit dem Gravierstift quasi durchgepaust.  Dieser kleine Stift macht ganz schön Lärm, ist also nicht unbedingt eine Beschäftigung, wenn das Kind gerade Mittagsschlaf hält.  Vorsichtige tragen bei der Arbeit eine Schutzbrille. Es muss aber niemand Angst haben, dass da Splitter durch die Gegend fliegen. Es ist nur ein ganz feiner Glasstaub.

Der "Auftraggeber" hat sein Geschenk nun zwar mit etwas Verspätung erhalten, aber er ist glücklich und zufrieden damit.




Ich lege diese Art der Dekoration allen PartnerInnen von Filmfreunden sehr ans Herz. Überlegt mal, was wäre Euch lieber: ein lebensgroßer Pappaufsteller von Luke Skywalker oder eine schlichte Vase mit Hobbit-Motiven im Wohnzimmer?
Na?!
Genau. Mir ist auch die Vase lieber!

Hier kommen jetzt noch ein paar Details von den Orks ...





und den Zwergen mit dem kleinen Bilbo.




Fotografiert habe ich das alles diesmal in der Bremer Überseestadt. Die Sonne schien durch eine Wolkendecke, so hielt sich das Problem mit den vielen Reflexionen einigermaßen in Grenzen.

Dekoriert im heimischen Wohnzimmer sieht das Ganze dann so aus:




(verlinkt mit dem Creadienstag)

Sonntag, 31. Januar 2016

Stoffspielereien im Januar - Perlen



Für dieses Jahr hatte ich mir ganz fest vorgenommen, bei den Stoffspielereien mitzumachen. Aber ich gebe zu, dass ich etwas enttäuscht war, als ich das Thema für den Monat Januar las: Perlen.
Perlen kommen in meinem kleinen Werkel-Kosmos so gar nicht vor.  Also wollte ich auf den Februar und ein anderes Thema warten.

Und dann kam es mal wieder ganz anders. 
Ich suchte am letzten Wochenende eine Schlechtwetter-Beschäftigung für Jungs. Auf Pinterest fand ich tolle Anleitungen für Star Wars Motive aus Bügelperlen. Das passte doch! Ehrlich gesagt, hatte ich bis dahin noch nie etwas mit diesen Perlen gemacht. Mein Sohn fand, dass das Mädchenkram ist und mir war nie ganz klar, was man eigentlich mit den fertigen Bildern machen soll.  Wandschmuck? Untersetzer?  Irgendwie überflüssig, oder?

Diese Meinung habe ich inzwischen geändert. Es macht einfach Spaß! Ich glaube, dass ich inzwischen viel mehr mit den Perlen gespielt habe, als die Kinder.
Dabei hatten es mir ein paar Mini-Star-Wars-Figuren besonders angetan. DIE wollte ich unbedingt machen, musste dann aber feststellen, dass in den Packungen, die ich gekauft hatte, nur 9 verschiedene Farben enthalten waren. Auf den Vorlagen waren  allein schon 3 verschiedene Brauntöne verbastelt. Ich nahm es als Herausforderung, auch mit meiner limitierten Farbauswahl, Figuren zu gestalten, die man als Figuren aus Star Wars erkennen kann. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Vor allem Prinzessin Leia und Han Solo finde ich richtig putzig. 


Und jetzt? Wieder die Frage, was man damit machen soll...

Da fiel mir die Stoffspielerei ein und ich beschloss, diese Perlenmotive zu applizieren. Aus einer alten Jeans schnitt ich eine einfache Tasche zu.  Die Taschenklappe sollte mit meinen Minis verziert werden.


Ich habe sie einfach mit farblich passendem Nähgarn aufgenäht. Und ich habe versucht, dabei zumindest ein Minimum an Textur zu gestalten. Bei dem kleinen Chewbacca gefällt mir das ganz gut. Das Garn ergibt eine Art Fell. Aber die Möglichkeiten sind natürlich recht beschränkt.




Die Tasche ist noch nicht ganz fertig. Aber für heute ging es ja auch erstmal nur um die Perlen.



Ich habe natürlich ausprobiert, was man noch so mit den Bügelperlen machen kann. Man kann sie z.B. direkt auf den Stoff bügeln. Allerdings wird es nur Matsch, wenn man zu sehr bügelt und die Perlen zu dicht liegen...


Schon etwas besser wird es, wenn die Perlen etwas Abstand zueinander haben. Sieht aus wie Konfetti. Diese Punkte könnte man doch umsticken...



Richtig gut fand ich schwarze Perlen auf weißem Damast. Was für ein Kontrast! Ich finde, das hat Potential...




Auf meiner Suche im Internet habe ich kaum Beispiele für Bügelperlen auf Stoff gefunden. Ein Foto hätte ich Euch gern gezeigt. Dort hat jemand ganze Anzüge damit bestickt! Was für eine Arbeit!
Vielleicht bekomme ich noch die Erlaubnis, es direkt einzubinden. Ansonsten ist hier ist der Link.

Es würde mich freuen, wenn Ihr auch Lust bekommen habt, Bügelperlen einmal anders zu nutzen.
Ich habe auf jeden Fall noch ein paar Ideen, die ich ausprobieren möchte.

Jetzt surfe ich erstmal hinüber zu Frifris Blog, auf dem heute die Beiträge zum Thema gesammelt werden.  Ich habe heute Nachmittag schon mal vorsichtig geschaut. Ach, es gibt so schöne Sachen! Vielleicht sollte ich noch mehr Perlen in meinen kleinen Werkel-Kosmos lassen?

Auf den letzten Drücker: 12tel Blick, Ufos, WIP`s und Schnäppchen



Zurück von meiner kleinen Ferienreise habe ich realisiert, dass HEUTE schon der letzte Tag im Januar ist. Haben wir nicht gerade Silvester gefeiert? Unglaublich...

Aber damit ist heute auch der letzte Tag um beim 12tel Blick quasi ein amtliches Monats-Foto von einem Platz meiner Wahl zu präsentieren. Wir werden sehen, wie sich dieses Motiv im Laufe des Jahres verändert.

Dies ist also mein 12tel Blick:


Ich habe mich für den Blick auf den kleinen Hügel in unserem Park entschieden. Dort ist immer was los! Als ich im Januar dort war, schneite es tatsächlich, die Kinder rodelten und wer genau hinschaut entdeckt sogar das Kaninchen, von dem ich Euch berichtet hatte.  Es sitzt dort bei dem Kind in der grünen Jacke, dass sich etwas nach vorne beugt, um es zu streicheln.

Ich bin froh, dass ich damit ein echtes Winterbild habe, denn Schnee ist in unserer Gegend  nicht so selbstverständlich.

Rasanter Themenwechsel!

http://1.bp.blogspot.com/-5STYIItfcaY/Voq7-zimQ8I/AAAAAAAABGc/IckZbz-RRb8/s1600/UFO-Abbau-Logo.png


Da ich am Freitag unterwegs war, habe ich es auch verpasst, meinen Fortschritt beim Ufo-Abbau SewAlong zu zeigen.  Wenn ich ehrlich sein soll, gibt es da auch nicht richtig viel zu zeigen. Aber immerhin: ich habe es geschafft, am Mittwoch einen Rückseitenstoff und das Vlies zu kaufen. Das hatte ich mir wirklich einfacher vorgestellt. Es muss doch einen pastelligen einfarbigen Stoff zu kaufen geben!


Mein Ufo in der Hand lief ich durch die Stoffabteilung von Karstadt und hielt es immer wieder mal an potentielle Stoff-Kandidaten an. Die Verkäuferin beäugte mich schon etwas misstrauisch. Es war nach 19.00 Uhr und ich war fast die einzige Kundin weit und breit. Nach langem Hin- und Herlaufen  kamen dann nur drei dezent gemusterte Stoffe von Tilda in die engere Wahl:



Wie gesagt, sie haben mir alle gefallen. Der graue würde wohl am wenigsten zu unserer Einrichtung passen.  Entschieden habe ich mich dann für den unteren Stoff. Er war am hellsten und das genau wollte ich ja für meine Decke. Zufällig war ausgerechnet dieser Stoff um 50 % reduziert. Das hat mir die Entscheidung natürlich etwas leichter gemacht. Das gesparte Geld habe ich dann in ein sehr schönes, feines, weiches Volumenvlies investiert.

OK, kein großer Fortschritt, aber immerhin ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Denn nachdem ich nun noch einmal fast 50 € in mein Ufo investiert habe, werde ich es auf jeden Fall fertig nähen!




So ganz ohne Stress und immer mal wieder werde ich auch an meinem kleinen Hexagon-Kissen nähen.
Als ich wieder zu Hause war, hatte ich immerhin schon 36 Hexagons genäht. Geplant hatte ich eine Größe von ca. 80. Das ist also schon fast die Hälfte. Nicht schlecht für 2 Tage, oder?!




Ich freue mich jedenfalls über diesen Fortschritt. Und das Beste: es sieht genaus so aus, wie ich es mir vorgestellt habe!

Aber das Allerbeste kommt nun zum Schluss. Ich hatte in der letzten Woche bei Ebay ein paar alte Apothekerflaschen ersteigert.  Ein echtes Schnäppchen! Dieses Paket stand nun im Flur, als ich nach Hause kam.  Seht selbst, sind sie nicht hübsch?!





Das war nun mein erster kleiner Rundumschlag für heute.

Ich mache jetzt Frühstück und melde mich irgendwann heute Abend noch mal mit meinem Beitrag zu den Stoffspielereien im Januar. Das Thema in diesem Monat: Perlen. Gesammelt wird auf dem Blog von Frifris.

Bis später!

Donnerstag, 28. Januar 2016

Ich packe meinen Koffer ...

... und nehme ein paar Hexagons mit!



In dieser Woche sind bei uns Winterferien.
Genau 2 Tage lang.
Wer denkt sich so was eigentlich aus?

Aber auch wenn ich es etwas merkwürdig finde, freue ich mich mit meinem Sohn über das sehr lange Wochenende. Und um tatsächlich "richtige" Ferien daraus zu machen, fahren wir zu meiner Schwester und ihrer Familie.

Heute geht es los und ich freue mich riesig darauf. Besonders schön ist es, dass wir mit dem Zug fahren. Ich mag es, Zug zu fahren. Ritual vor jeder Zugreise: eine tolle Zeitschrift kaufen (am Bahnhof gibt es immer die größte Auswahl, findet Ihr nicht?!),  einen frischen Streuseltaler vom Bäcker und einen großen Kaffee.
Und dann einfach nur da sitzen und die Fahrt genießen. Herrlich!

Einfach nur dasitzen? Natürlich nicht! Meine Hände brauchen etwas zu tun. Und weil ich seit meinem letzten Hexagon-Kissen keine Handarbeit mehr habe, begann ich damit, aus einer alten Jeggins von mir, einem Hemd meines Mannes und einem Mini-Hemd unseres Sohnes ein paar Hexagons vorzubereiten.



Das wird bestimmt ein schönes Familienkissen! Für etwas Abwechslung sorgen ein paar Stücke japanischer Batikstoffe.



Alles was ich brauche ist in meiner Kiste verstaut. Es kann los gehen! 



Dienstag, 26. Januar 2016

Kunterbuntes Kinderkissen



Eigentlich wollte ich ja heute etwas über die Vase schreiben, die ich in der letzten Woche endlich fertig bekommen habe. Aber bei dem Versuch, sie zu fotografieren, bin ich kläglich gescheitert. Es ist unglaublich, was sich alles in so einem Stück Glas reflektieren und spiegeln kann!
Ich werde einen neuen Versuch bei Tageslicht starten...

Darum gibt es heute wieder ein Kissen.
Viele, viele Dreiecke hatte ich im letzten Herbst genäht. Ihr wisst ja: 15 Minuten spielen amTag!
Man kann damit unglaublich viele Stoffreste verarbeiten. Und selbst die kleinsten Fitzelchen finden noch einen Platz.


Alle Dreiecke sind auf Papier genäht. Beschrieben wurde die Technik sehr schön von Amandajean von Crazymomquilts. Hier geht es zu ihrer Anleitung. Ich habe es leider versäumt, eigene Fotos beim Nähen zu machen.
Meine Dreiecke sind etwas größer als die von Amandajean. Ich habe dazu einen Bogen DIN A5 genommen. Die obere Kante des Bogens ist der kurze Schenkel des Dreiecks.  Die Mitte der unteren Kante des Bogens ist die Spitze des Dreiecks.

Einige der Dreiecke wurden zu diesem Kissen verarbeitet, das meine kleine Nichte zu Weihnachten bekommen hat. Ich mag es, wie die einzelnen Motive sich so ganz zufällig finden. Man entdeckt immer wieder Neues!



Wer genau hinschaut, entdeckt alte Stoffschätzchen von Graziella, Bettwäsche von Heidi und Biene Maja. Sogar ein altes Kindertaschentuch aus Stoff hat seinen Platz gefunden.




Die Vorderseite ist mit Vlies verstärkt und dann mit dem Wellenstich meiner Nähmaschine gequiltet.
Die Rückseite ist als Kontrast zur Vorderseite aus einem ruhigen grünen Stoff von Gütermann genäht.


(verlinkt mit Creadienstag, HOT, Meertje und Dienstagsdinge )


Montag, 25. Januar 2016

Be Hoppy!!


Der Schnee der letzten Wochen hat uns einige wunderschöne Bilder und auch die eine oder andere ganz besondere Begegung beschert. Zum Beispiel beim Schlittenfahren im Park...

Wer kommt nur auf die Idee, sein Kaninchen mit auf die Rodelbahn zu nehmen? 
Kaum zu glauben, oder? Aber so war es.

Der kleine Kerl schien richtig Spaß daran zu haben, durch den Schnee zu toben.
Lebensfreude pur! 

Ich schick Euch ein Stückchen von dieser Freude hinüber. Kommt gut in die neue Woche!